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Hypnose-Coaching Roger Kaufmann

Das besondere Hypnose ABC über Hypnose, Hypnose-Coaching und Hypnosetherapie



In Hypnose – Affirmation – Autosuggestion

14 Juni, 2010 (17:53) | Hypnose-Coaching | By: Hypnose-Coaching

Der Sinn einer Affirmation in Hypnose

In Hypnose-Affirmation-Autosuggestion
In Hypnose-Affirmation-Autosuggestion

Definition: Affirmation steht für bekräftigen, versichern, beteuern..

Also positive Formulierungen, die Denkmuster, das Verhalten und die Stimmung in Hypnose beeinflussen sollen.

Affirmationen arbeiten nach der Theorie von ersetzen. Wenn du ein verschmutztes Glas Wasser hast und unter einem Wasserhahn langsam sauberes Wasser einfüllen lässt, dann wird sich das schmutzige Wasser nach und nach mit sauberen ersetzt.
Dasselbe Prinzip kann auch für negativ gedachte Gedanken angewandt werden.
Der Sinn einer Affirmation in Hypnose ist einfach der, sich mental mit dem Gedanken zu umgeben, die bestimmte Handlungen und Erlebnisse zu beeinflussen. Die Qualität unserer Gedanken spiegelt unsere Lebensqualität wieder.

In Hypnose – Autosuggestionen

Autosuggestion ist eine Selbstsuggestion die man sich selber gibt.
Eine Selbstbeeinflussung, kann sowohl zu Wunschdenken und Fehlverhalten als auch zu therapeutischen erwünschten psychischen und somatischen Veränderungen führen.

Der französische Apotheker Emile Coué (1857-1926) kann als Begründer der Autosuggestion betrachtet werden. Grundlage für seine Lehre war die Auffassung, dass nicht nur der Wille bedeutsam ist, sondern auch die Einbildungskraft eine grosse Rolle spielt. Die Fähigkeit, an etwas zu glauben, sich Dinge vorzustellen ist die Antriebskraft unseres Handelns.

Er setzte Autosuggestionen gezielt für seine Therapie ein und konnte erstaunliche Heilerfolge bei Menschen mit seelischen- und psychosomatischen Leiden erzielen.

In Hypnose – Wie wirklich ist Wirklichkeit

31 Dezember, 2009 (04:13) | Hypnose-Coaching, Hypnosetherapie | By: Hypnose-Coaching

Hypnose-Forschung-Wie das Gehirn mit Hypnose beeinflussbar ist

Wissenschaftler machen anhand praktischer Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung – und damit unsere individuelle Realität mit Hypnose beeinflussbar ist.
Hypnose – Selbstheilungskräfte, wie eine Schilddrüse ohne Anästhetika aber mit Hypnose-Anästhesie entfernt wird. International renommierte Wissenschaftler machen anhand anschaulicher Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung – und damit unsere individuelle Realität - beeinflussbar ist.

Hypnose: Wie das Gehirn Wirklichkeit konstruiert, Video in vier Teilen

Durch Hypnose, Hypnose-Therapie und Hypnose-Coaching beeinflussen

2 Dezember, 2009 (23:59) | Hypnosetherapie | By: Hypnose-Coaching

Durch Hypnose Nervenzellen beeinflussen

Doku in 3 Teilen — HEILUNG DURCH HYPNOSE bei Schlafstörung, sozialer Phobie, Magersucht, Depressionen, Tinitus und Immunstörungen sowie Hypnose als Narkotikum bei Augenoperationen.

Die Wahrheit über Hypnose

23 Oktober, 2008 (06:49) | Hypnose, Hypnose-Coaching, Hypnosetherapie | By: Hypnose-Coaching

Die Wahrheit über Hypnose

Die Wahrheit über Hypnose

Was wäre, falls ich hypnotisiert würde?

  • Hypnose ist eine uralte Heilmethode, die gegen viele Leiden zu verhelfen mag.

  • Hypnose kann auch bei körperlicher Bewegung durchgeführt werden.

  • Hypnotisierte sind wach.

  • Normale Hypnose-Verfahren sind nicht gefährlicher als ein Vortrag.

  • Hypnotisierte können ohne weiteres „nein“ sagen oder die Hypnose abbrechen.

  • Hypnotisierte orientieren sich grundsätzlich an ihren moralischen Wertvorstellungen.

  • In Regression, in die Kindheit zurückversetzte Erwachsene, verhalten sich unter Hypnose wie Erwachsene, die auf der Bühne die Rolle eines Kindes spielen.

  • Hypnose kann die Grenze zwischen Erinnerung und Phantasie verwischen und künstlich die Überzeugung entstehen lassen, dass die Vorstellungen real sind.

  • Nach hypnotischen Suggestionen sind im Hinblick auf  Lernfähigkeit und Muskelkraft, die jeweilige Leistung nicht höher als bei motivierten Menschen ohne Hypnose.

  • Die Fähigkeit sich etwas lebhaftes vorzustellen , hat nichts mit der Hypnotisierbarkeit zu tun.

  • Im Experiment halten Testpersonen unter Hypnose den Kälteschmerz im Eiswasser bis zu zehnmal länger aus.

  • Natürlich kann man Hypnose auch missbrauchen, die Hypnose kann für ethisch, moralisch hoch stehende Ziele, wie auch für egoistische oder gar Kriminelle Zwecke genutzt werden.

Sehr interessant zu diesem Thema sind auch Hans-Peters Hypnose Fragen und Antworten…

Klinische kontra kulturelle Hypnose

21 September, 2008 (00:59) | Hypnose, Hypnose allgemein | By: Hypnose-Coaching

Stecken wir in einer Krise oder sind wir nur am schlafen?

Zitiert aus “Im Zeitstrudel” von Peter Russell

Kulturelle Trance

Kulturelle Trance

Wenn wir die Krise, in der wir heute stecken, an der Wurzel packen wollen, müssen wir aus der Trance erwachen und einen bewussten Kontakt mit unserer inneren Weisheit herstellen. Was wir brauchen, ist eine kulturelle Enthypnotisierung. Aber wenngleich es relativ einfach ist, aus einer gewöhnlichen Hypnose aufzuwachen – der Hypnotiseur zählt bis drei, schnippt mit den Fingern und befiehlt der Person aufzuwachen, ist es bei weitem nicht so leicht, aus unserer kulturellen Hypnose aufzuwachen.
Zunächst einmal gibt es keinen Hypnotiseur, der uns aufwecken könnte, zumal ein Grossteil unser Konditionierungen schon vor langer Zeit geschah, zum Teil noch bevor wir sprechen oder uns erinnern konnten. Ausserdem wurde uns die Hypnose durch viele verschiedene Medien vermittelt, durch Eltern, Lehrer, Freunde und Unbekannte, durch Bücher, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Filme und Werbung. Sie ist ein Teil des Gefüges unserer Gesellschaft, und es gibt keine bestimmte Person, die dafür verantwortlich ist.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen der klinischen und der kulturellen Hypnose ist die tiefe der Konditionierung.
In seinem Buch “Hellwach und bewusst leben” zeigt der Psychologe Charles Tart, dass die gewöhnliche Hypnose auf einer freiwillig eingegangenen und zeitlich begrenzten Beziehung zwischen zwei mündigen Erwachsenen basiert. Die Macht, die dem Hypnotiseur übertragen wird, ist normalerweise auf ein oder zwei Stunden und durch verschiedene ethische Vorschriften begrenzt, und die Versuchsperson kann zu Recht erwarten, nicht eingeschüchtert zu werden, bedroht oder verletzt zu werden. Funktioniert die Hypnose nicht, wird der Versuchsperson nicht die Schuld dafür gegeben. Und obwohl kurzfristig eine tief gehende Änderung des Erlebens stattfinden kann, erwartet die Versuchsperson keine grundlegende oder langfristige Veränderung ihrer Persönlichkeit oder “Realität” – es sei denn, sie möchte eine unerwünschte Verhaltensweise ändern.
Tart zufolge unterscheidet sich diese Situation deutlich von der kulturellen Hypnose, denn wir bewegen uns nicht freiwillig in unsere kulturelle “Konsensus-Trance” – sie beginnt bereits bei der Geburt und ohne unser bewusstes Einverständnis. die gesamte Autorität wird auf die Eltern und andere “Hypnotiseure” übertragen, die zunächst als allwissend und allmächtig angesehen werden. Ausserdem beschränkt sich die Induktion nicht auf kurze Sitzungen, sondern findet über Jahre hinweg permanent statt.
Klinische Therapeuten würden es als äusserst verwerflich betrachten, Gewalt anzuwenden, aber genau das tun unsre kulturellen Hypnotiseure häufig, sei es durch einen Klaps auf die Hand oder eine Tracht Prügel für “schlechtes Benehmen”. Oder sie wenden subtilere, aber machtvollere emotionale Druckmittel an, wie: “Ich liebe dich nur, wenn du so denkst und dich so verhältst, wie ich es dir sage.”
Schliesslich-und das ist der entscheidende Unterschied- soll die Konditionierung permanent sein, und sie soll eine anhaltende Wirkung auf unsere Persönlichkeit und darauf haben, wie wir die Welt beurteilen.
Darum bedarf es weit mehr als nur eins Fingerschnippens, um aus unserer kulturellen Trance aufzuwachen. Immerhin müssen wir eine lebenslange, äusserst machtvolle Induktion überwinden.
In mancher Hinsicht sieht es so aus, als ob wir hoffnungslos feststecken, und tatsächlich trifft dies meistens zu. Aber es gibt auch Zeiten, in den die Natur mit den Fingern zu schnippen scheint. Dann wachen wir einen Augenblick lang auf und sehen die Dinge in einem anderen Licht – und bekommen einen Geschmack von dem, was vor uns liegt.