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	<title>Hypnose-Coaching Roger Kaufmann - Schweiz &#187; Peter Rusell</title>
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    <title>Hypnose-Coaching Roger Kaufmann - Schweiz</title>
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<image><title>Hypnose-Coaching Roger Kaufmann - Schweiz</title><url>http://www.hypnosecoaching.ch/comments/feed/</url><link>http://www.hypnosecoaching.ch</link><description>Hypnose-Coaching Roger Kaufmann - Schweiz - http://www.hypnosecoaching.ch</description></image><cloud domain='www.hypnosecoaching.ch' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
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		<title>Klinische kontra kulturelle Hypnose</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 23:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hypnose-Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stecken wir in einer Krise oder sind wir nur am schlafen? Zitiert aus &#8220;Im Zeitstrudel&#8221; von Peter Russell Wenn wir die Krise, in der wir heute stecken, an der Wurzel packen wollen, m&#252;ssen wir aus der Trance erwachen und einen bewussten Kontakt mit unserer inneren Weisheit herstellen. Was wir brauchen, ist eine kulturelle Enthypnotisierung. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stecken wir in einer Krise oder sind wir nur am schlafen?</p>
<p>Zitiert aus &#8220;Im Zeitstrudel&#8221; von <a href="http://www.peterrussell.com/index2.php">Peter Russell</a></p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption alignleft" style="width: 435px"><img class="size-full wp-image-62" title="Kulturelle Hypnose" src="http://www.hypnosecoaching.ch/wp-content/uploads/Kulturelle-Hypnose.jpg" alt="Kulturelle Trance" width="425" height="319" /><p class="wp-caption-text">Kulturelle Trance</p></div>
<p>Wenn wir die Krise, in der wir heute stecken, an der Wurzel packen wollen, m&uuml;ssen wir aus der Trance erwachen und einen bewussten Kontakt mit unserer inneren Weisheit herstellen. Was wir brauchen, ist eine kulturelle Enthypnotisierung. Aber wenngleich es relativ einfach ist, aus einer gew&ouml;hnlichen Hypnose aufzuwachen &#8211; der Hypnotiseur z&auml;hlt bis drei, schnippt mit den Fingern und befiehlt der Person aufzuwachen, ist es bei weitem nicht so leicht, aus unserer kulturellen Hypnose aufzuwachen.<br />
Zun&auml;chst einmal gibt es keinen Hypnotiseur, der uns aufwecken k&ouml;nnte, zumal ein Grossteil unser Konditionierungen schon vor langer Zeit geschah, zum Teil noch bevor wir sprechen oder uns erinnern konnten. Ausserdem wurde uns die Hypnose durch viele verschiedene Medien vermittelt, durch Eltern, Lehrer, Freunde und Unbekannte, durch B&uuml;cher, Zeitschriften, Radio, Fernsehen, Filme und Werbung. Sie ist ein Teil des Gef&uuml;ges unserer Gesellschaft, und es gibt keine bestimmte Person, die daf&uuml;r verantwortlich ist.<br />
Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen der klinischen und der kulturellen Hypnose ist die tiefe der Konditionierung.<br />
In seinem Buch &#8220;Hellwach und bewusst leben&#8221; zeigt der Psychologe Charles Tart, dass die gew&ouml;hnliche Hypnose auf einer freiwillig eingegangenen und zeitlich begrenzten Beziehung zwischen zwei m&uuml;ndigen Erwachsenen basiert. Die Macht, die dem Hypnotiseur &uuml;bertragen wird, ist normalerweise auf ein oder zwei Stunden und durch verschiedene ethische Vorschriften begrenzt, und die Versuchsperson kann zu Recht erwarten, nicht eingesch&uuml;chtert zu werden, bedroht oder verletzt zu werden. Funktioniert die Hypnose nicht, wird der Versuchsperson nicht die Schuld daf&uuml;r gegeben. Und obwohl kurzfristig eine tief gehende &Auml;nderung des Erlebens stattfinden kann, erwartet die Versuchsperson keine grundlegende oder langfristige Ver&auml;nderung ihrer Pers&ouml;nlichkeit oder &#8220;Realit&auml;t&#8221; &#8211; es sei denn, sie m&ouml;chte eine unerw&uuml;nschte Verhaltensweise &auml;ndern.<br />
Tart zufolge unterscheidet sich diese Situation deutlich von der kulturellen Hypnose, denn wir bewegen uns nicht freiwillig in unsere kulturelle &#8220;Konsensus-Trance&#8221; &#8211; sie beginnt bereits bei der Geburt und ohne unser bewusstes Einverst&auml;ndnis. die gesamte Autorit&auml;t wird auf die Eltern und andere &#8220;Hypnotiseure&#8221; &uuml;bertragen, die zun&auml;chst als allwissend und allm&auml;chtig angesehen werden. Ausserdem beschr&auml;nkt sich die Induktion nicht auf kurze Sitzungen, sondern findet &uuml;ber Jahre hinweg permanent statt.<br />
Klinische Therapeuten w&uuml;rden es als &auml;usserst verwerflich betrachten, Gewalt anzuwenden, aber genau das tun unsre kulturellen Hypnotiseure h&auml;ufig, sei es durch einen Klaps auf die Hand oder eine Tracht Pr&uuml;gel f&uuml;r &#8220;schlechtes Benehmen&#8221;. Oder sie wenden subtilere, aber machtvollere emotionale Druckmittel an, wie: &#8220;Ich liebe dich nur, wenn du so denkst und dich so verh&auml;ltst, wie ich es dir sage.&#8221;<br />
Schliesslich-und das ist der entscheidende Unterschied- soll die Konditionierung permanent sein, und sie soll eine anhaltende Wirkung auf unsere Pers&ouml;nlichkeit und darauf haben, wie wir die Welt beurteilen.<br />
Darum bedarf es weit mehr als nur eins Fingerschnippens, um aus unserer kulturellen Trance aufzuwachen. Immerhin m&uuml;ssen wir eine lebenslange, &auml;usserst machtvolle Induktion &uuml;berwinden.<br />
In mancher Hinsicht sieht es so aus, als ob wir hoffnungslos feststecken, und tats&auml;chlich trifft dies meistens zu. Aber es gibt auch Zeiten, in den die Natur mit den Fingern zu schnippen scheint. Dann wachen wir einen Augenblick lang auf und sehen die Dinge in einem anderen Licht &#8211; und bekommen einen Geschmack von dem, was vor uns liegt.</p>
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